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Einbruchsicherung

Quelle: Photocase.de

Einbruchsicherung - 5 Tipps für eine sichere Umgebung!

Beleuchtung statt Bepflanzung

Bepflanzungen verschönern zwar den Garten, bieten aber nicht nur den Bewohnern Sichtschutz, sondern auch unerwünschten Besuchern. An einbruchgefährdeten Stellen sollten deshalb unübersichtliche Bepflanzungen vermieden werden. Für diese Bereiche sowie Wege zum Haus und zur Garage empfiehlt sich eine durch Bewegungsmelder oder dämmerungsabhängig geschaltete Beleuchtung.

Sind Ihre Fenster sicher?

Einbrecher dringen in Einfamilienhäuser und in Erdgeschosswohnungen bevorzugt durch ein Fenster oder Balkontüren ein, weil diese Einstiege von Nachbarn oder von der Straße aus oft nicht einsehbar sind. Einbruchhemmende Fenster (z. B. gemäß DIN ENV 16127-1630, WK1-WK6) erfüllen die Sicherheitsanforderungen für von außen erreichbare Fenster und Terrassentüren. Angriffhemmende Verglasung (DIN EN 356, P4A-P8B) und geprüfte Fensterbeschläge bieten zusätzlichen Einbruchschutz.
Normale Rollläden sind kein Schutz vor Einbruch. Sie werden meist durch Hochschieben oder Herausreißen überwunden. Mit speziellen Sicherungen lässt sich dies verhindern.

Türen gegen Einbruch sichern

Kaum zu glauben, aber viele Einbrecher kommen durch die Haustür ans Ziel, weil diese oftmals nicht genügend gesichert sind. Türrahmen, Türblätter, Türbänder sowie Schlösser und Schließbleche müssen besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Türen abgeschlossen werden. Das gilt für alle Außen- und Wohnungstüren, in die im übrigen schwer aufzubrechende Schlösser gehören. Für Schließzylinder und gegen Abschrauben gesicherte Beschläge gibt es Mindestanforderungen. Planen Sie als Außentüren nur stabile Vollholz- oder Metalltüren mit Metallzargen ein und achten Sie beim Kauf eines einbruchhemmenden Türelements auf die DIN 18103. Das Aufbrechen von Türen kann man mit einer fest im Mauerwerk verankerten Türzarge verhindern. Damit sich die Tür im Schlossbereich nicht so leicht aufbrechen lässt, ist ein massives, mit langen Schrauben fest im Mauerwerk verankertes Schließblech erforderlich. Auch Hintergreifhaken oder -zapfen verhindern ein allzu leichtes Aufhebeln.
Sperrbügel und Sperrketten dienen zwar nicht als Einbruchsicherung, sollten jedoch stets vorgelegt sein, um zu verhindern, dass ungebetener Besuch eine Spaltbreit geöffnete Tür vollständig aufstößt.

Glück und Glas ...

Entgegen einer verbreiteten Meinung haben Verglasungen aus Mehrscheibenisolierglas (Thermopane), Drahtglas oder Einscheibensicherheitsglas (Sekurit) keinen erhöhten Sicherheitswert. Drahtglas verhindert nur verletzungsgefährliche Splitter. Isolierglas knallt nicht wenn es eingeschlagen wird, es enthält nur trockene, staubfreie Luft unter normalem Luftdruck.
Einscheiben-Sicherheitsglas zerfällt beim Einschlagen in millimetergroße Krümel und mindert ebenfalls die Verletzungsgefahr.
Einbruchsschutz bietet hingegen Verbundsicherheitsglas aus mehreren Scheiben, die durch Spezialfolien miteinander verbunden sind. Diese Verglasungen entsprechen DIN EN 356, P4A-P8B. Auch Kunststoffglas (Polycarbonat) ist ab einer Stärke von sechs Millimetern aufwärts einbruchhemmend.

Polizeiliche Kriminalprävention

Die (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen geben kostenlosen Rat über mechanische und elektromechanische Sicherheitseinrichtungen sowie über kriminalitätsvorbeugende Verhaltensweisen.
Die nächstgelegene Beratungsstelle erfahren Sie über Ihre örtliche zuständige Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizeiberatung.de.

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